Ende März luden wir zum Konova Dialog 2026 ins Stapferhaus Lenzburg ein. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, Kantonen und Verbänden folgten der Einladung für einen Nachmittag mit Ausstellungsbesuch, Praxiseinblicken und einer ersten Vorschau auf unsere neueste Innovation.
Wie entsteht eine Ausstellung, die wirklich alle abholt?
Den Auftakt bildete ein Besuch der aktuellen Ausstellung «Hauptsache Gesund» im Stapferhaus Lenzburg. Das Stapferhaus steht seit Jahren dafür, gesellschaftlich relevante und komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie Jung und Alt, Expertinnen und Laien gleichermassen ansprechen. Interaktiv, vielschichtig und ohne erhobenen Zeigefinger.
Im anschliessenden Input-Referat gewährte uns das Stapferhaus-Team einen Blick hinter die Kulissen: Rund 1,5 Jahre Vorlaufzeit stecken hinter jeder Ausstellung. Viele Personen und Organisationen sind daran beteiligt, von der ersten inhaltlichen Idee bis zur fertigen Rauminszenierung. Was uns dabei besonders beschäftigt hat: Die Erstellung einer solchen Ausstellung ist selbst ein komplexes Projekt, in dem Dialog und Partizipation mit allen Beteiligten entscheidend sind, um am Ende ein Ergebnis zu erreichen, das verschiedene Zielgruppen wirklich abholt. Eine Erkenntnis, die wir auch aus unserer eigenen Arbeit kennen.

E-Mitwirkung in der Praxis: Fünf Einblicke aus dem Alltag
Im zweiten Teil des Nachmittags standen unsere Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. In Kurzinterviews teilten sie ihre Erfahrungen mit der E-Mitwirkung und zeigten, wie unterschiedlich die Plattform im Einsatz ist.
Stefan Essig, Interface: Interface begleitete den Dialogprozess zur Überarbeitung der Berufs- und Kompetenzprofile der Spitex Schweiz. Ein Prozess, bei dem es darum ging, eine breite Fachcommunity strukturiert einzubeziehen und gemeinsam tragfähige Profile zu erarbeiten.
Remy Frommenwiler, Kanton Schwyz: Im Kanton Schwyz wurde die E-Mitwirkung für die öffentliche Mitwirkung zum Velonetzplan eingesetzt.
Thomas Müller, SIA: Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein nutzte die Plattform für die Vernehmlassung zur Revision seiner Statuten und des Geschäftsreglements.
Sandrine Rickli und Sanida Hasani, Gemeinde Regensdorf: Die stark wachsende Gemeinde Regensdorf hat mit der E-Mitwirkung eine zentrale Dialogdrehscheibe aufgebaut, über die Einwohnerinnen und Einwohner laufend informiert und einbezogen werden.
Herzlichen Dank an alle fünf für die offenen und konkreten Einblicke.

Premiere: Das Projektdossier
Zum Abschluss präsentierte Miro Hegnauer, Gründer von Konova, zum ersten Mal das «Projektdossier», die neueste KI-Innovation von Konova. Am Beispiel der Gemeindefusion Weggis und Greppen zeigte er, wie das Projektdossier ohne Mehraufwand ermöglicht, komplexe Berichte und Informationen zielgruppengerecht zugänglich zu machen. Mehr Informationen finden Sie unter www.projektdossier.ch.
Die Reaktionen der Teilnehmenden haben gezeigt, dass wir hier an einem echten Bedürfnis dran sind.

Wir freuen uns darauf, das Dialogpotenzial gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden zu nutzen, und bedanken uns bei allen Teilnehmenden, die die Veranstaltung zu einem lebendigen Austausch gemacht haben.